Strahlenschutzkurse Würzburg und Röntgen Quiz

Wolfgang G. H. Schmitt

Ich gehöre zu einer Gruppe von Referenten des Spezialkurses im Strahlenschutz (Ärzte).
Mein Thema: Qualität von Röntgenuntersuchungen. Außerdem "Gerätetechnik".
KursteilnehmerInnen haben mich angesprochen und wollten einige Bilder aus dem Kurs noch mal im Netz studieren (wolfgang-g-h-schmitt.de).

Übrigens kann man auch alle Bilder aus dem Kurs aufrufen. Dazu muss man folgenden Link eingeben:

https://picasaweb.google.com/lh/sredir?uname=117328477151577944301&target=ALBUM&id=5856269288487355921&authkey=Gv1sRgCLOYtbOxwfK6VA&invite=CLWEj4ED&feat=email 

den zweiten Teil des Kurses, der sich mit den Geräten, Aufnahmen, Durchleuchtung, CT etc beschäftigt finden Sie mit folgendem Link:

https://picasaweb.google.com/lh/sredir?uname=117328477151577944301&target=ALBUM&id=5991128793883298145&authkey=Gv1sRgCP3k5euG-vj7hwE&feat=email

Leiter unserer Würzburger Kurse ist Dr. Rudolf Behl, der Strahlenschutzbevollmächtige der Universität Würzburg. –

Strahlenschutzkurse der Würzburger Universität sind im Netz zu finden unter:
www.strahlenschutzstelle.de/

Der Ort der Kurse in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof hat auch eine historische Besonderheit; er ist vom Ort der Entdeckung der Röntgenstrahlen nur einen Steinwurf entfernt. Lassen wir den "Genius loci" auf uns einwirken.

Strahlenschutz kann interessant sein. Im Kurs wird die Möglichkeit geboten, sich mit Fragen auseinandersetzen, für die im klinischen Alltag wenig oder kein Raum ist.

Es gibt im Strahlenschutz

  • klare Grundsätze (a),
  • Wege an Probleme heranzugehen (b),
  • aber auch ganz praktische Probleme und ihr Lösung (c):
     

a. Es gilt ein gemeinsames Prinzip:
              ALARA.
Die Dosis sei „as low as reasonably achievable”.

b. Es ist wichtig, die unten genannten Ebenen klar zu ordnen und gut auseinander zu halten. Es geht letztlich um die Verantwortlichkeit. Viele Fragen sind gar nicht „Röntgen-typisch“. Auch in anderen Bereichen gibt es eine (notwendige) Auseinandersetzung zwischen der technischen Vorgabe und der Anwendung im Alltag. Wie weit kann Verantwortung delegiert werden?

- Indikation (www.wolfgang-g-h-schmitt.de/)
- Gerätetechnik (Konzeption und Wartung um hohe Sicherheit zu erreichen)
- Anwendungstechnik (Schulung und Kontrolle)
- Diagnosestellung (Weiterbildung).  - -


c. Wie zeige ich Kompetenz bei einem Qualitätsproblem? Welche Entscheidungen treffe ich bei einer eingeschränkten Untersuchung? Welche Maßnahme ist sinnvoll?

Im einfachsten Fall:
- Was ist zu tun, wenn ein Bild zu hell (oder zu schwarz) ist? Belichtungsparameter? Gerätedefekt? Entwicklung und Nachbearbeitung?
- Wie richte ich meine Praxis so ein, dass ich Fehlerquellen vermeide und Arbeit und Geld spare?


Zu a. Der Kurs soll beantworten, ob und wieweit das „ALARA Prinzip“ in sämtlichen Bereichen von der Indikation bis zur Diagnose verbessert werden kann.
Unsere Richtschnur ist die Röntgenverordnung und die Strahlenverordnung.
Verordnungen nehmen uns den gesunden Menschenverstand und die Verantwortlichkeit nicht ab. Der Kurs ist ein Ort, wo die Weiterentwicklung der gesetzlichen Regelungen angesprochen werden kann und soll.

- Ein solcher Punkt wäre die automatische Dokumentation des Flächendosisprodukts (cGy x cm²) auf jedem Untersuchungsdokument.

- Möglichkeit der Einblendung und Zentrierung nicht bei laufender - Durchleuchtung sondern im „last image hold“.

- Organ-Filter (Filter für spezielle Regionen), die regionale Überbelichtungen vermeiden und damit nicht nur die Qualität, sondern auch die Dosis verbessern. Das ist eine erfreuliche Konstellation! (Meistens wird Qualität – z.B. geringeres Rauschen – mit höherer Dosis erkauft.)