Abb.21:Les Baux, die berühmte Burg
in den Felsen der Alpilles gehauen

Dieses Reich der Provence schloss zeitweise neben Katalonien auch Sardinien und Sizilien ein. - Die letzten Könige solcher Reiche sind entweder ganz Böse oder ganz Gute; hier spricht man nur Gutes vom letzten König: „der  gute König René“. Nach ihm, nach 1400 kam die Provence zu Frankreich und hatte  fortan nichts mehr zu sagen.

Die Geschichte speziell von Les Baux ist aufregend: Diese Burg hatte auch schon im Mittelalter überraschend viele Belagerungen erlebt. Ich weiß nicht, wieso dieser 50 Meter aufragende Felsen einnehmbar war. Möglicherweise spielt folgendes eine Rolle: das Fehlen von Trinkwasser und die Tatsache, dass nicht der ganze Felsen in die Burg einbezogen war, sondern dass die Angreifer vom Dorf her einen Zugriff hatten. Die Wirkung der Burg war und ist psychologisch gewaltig, aber in der Realität erwies sie sich als nicht so wehrhaft, wie es den Anschein hatte.

 

Abb. 22: Kirchlein im Dorf von Les Baux

 

Abb. 23: Arles.
Boulevard entlang der
Stadtmauer für die Feria
abgesperrt

 

Abb. 24: Feria. Stiertreiben

 

Abb. 25: Paella auf dem
Boulevard in Arles

 

Abb. 26: Romanische Kirche
St. Trophime;
expressive Plastiken
u.a. mit den Verdammten
in der Hölle

 

Abb. 27: Japanerinnen in Arles.
In St. Gilles gibt es eine ebenso
berühmte, romanische Kirche

Abb. 28: das fantastische
griechische Theater
in Arles

 

Abb. 29: Antike zum Anfassen in Arles

Abb. 30: Das griechische
Theater
aus anderer Perspektive

Abb. 31:
Amphitheater
in Arles

 

Abb. 32: Das Amphitheater
wurde im Mittelalter zur
Burg umfunktioniert

Abb. 33: In neuerer Zeit
restauriert und mit
großem Erfolg als
Veranstaltungsort verwendet

 

Abb. 34 : Frühchristliche Kunst in
römischer Tradition

Dass die Römer technisch sehr fortschrittlich waren, wusste ich. Der brutale Einbruch am Ende des Römerreiches ist in Arles etwas weniger krass: Auch die frühchristliche Kunst zeigt sehr schöne Werke. Man lernt, dass der Sprung von der römischen Antike zum Christentum nicht überall ein barbarischer Abstieg war, manche Fähigkeiten wurden weitergegeben und sind trotz des großen Umbruchs erhalten geblieben. Vielleicht waren gerade in Arles die römischen Vorbilder so gegenwärtig, dass die alten Kunstfertigkeiten nicht vergessen werden konnten.  

Abb. 35: Altes Spital in Arles

Abb. 36: van Gogh, der berühmteste Patient

Abb.: 36b Uzès

Abb.: 36c Uzès Paläste

Abb.: 36d Nîmes röm Tempel

Abb.: 36e Nîmes röm Amphitheater