Wir sind mit einem Reiseveranstalter gefahren. Er hat sich den Namen eines berühmten Weltreisenden gegeben. Wir waren nicht so fleißig, alles klug zusammenzustellen und auszuarbeiten. Wir wollten gar nicht aus eigenen Fehlern lernen, sondern kauften die Erfahrungen anderer ein. Die Standardreise war deshalb besonders geeignet, weil wir nur geringe Vorkenntnisse von diesen drei Staaten hatten. Wir fanden Reisebegleiter aus dem Familienkreis, was es doch viel netter machte. 

Gut war, dass wir großes Interesse hatten, da wir in den zurück liegenden Jahren die politischen Turbulenzen, die ungewöhnlich glückliche Befreiung, die bis auf den Einbruch 2008 erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung und die gegenwärtigen Sorgen wegen des großen Bruders Russland in groben Zügen mitbekommen hatten.