Abb. 41: Bonassola.
Nächster Ort von Levanto
nach Westen.
Wenig bekannt
aber empfehlenswert

Die Weiterfahrt kann also nicht entlang der Küste erfolgen. Man muss immer etwas ins Land hinein und sich dann mit mehr oder weniger Erfolg punktuell zur Küste durcharbeiten. Kleinere Dörfchen liegen am Wegesrand und sind mit Kirchen von 1000 n Chr. geschmückt, die winzigen Skulpturen der Frühromanik mit ihren strengen bäuerischen Gesichtern faszinieren mich am meisten. Viele der Kirchen sind in der Barockzeit „aufgemischt“ worden; an vielen wird gebaut. Mancherorts  seit 1000 Jahren.

 

Abb. 42: Chiávari, viel besser als sein Ruf

Unsere Unterkunft existiert noch, ebenso  die malerische Römerbrücke an dem Bächlein, kurz bevor sich dieses ins Meer ergießt, und schließlich der Miniatur-Strand. (man kann nicht alles haben). 

Colosseum in Rom von A. Buxbaum.

Abb. 43: Chiávari: “der Schiffe
mastenreicher Wald”

Abb. 44: Rapallo,
ein Schmuckstück

Jetzt ist es bis zur Halbinsel von Portofino nicht mehr weit und vorher kommt noch der Golf von Rapallo. Die Stadt Rapallo macht einen ausgesprochen guten Eindruck; lebhaft und geschäftstüchtig; es überwiegen die „Oldies“. Gekrönt wird die Stadt von der Kirche Madonna di Mont Allegro, 612 m über dem Golf . 1559 erbaut ist diese Kirche nicht sonderlich alt . Es gibt auch frühromanische Kunst in der kleinen, aber außerordentlich schönen Altstadt.

Abb. 45: Alte Reliefs im Zentrum

Noch erwähnen muss ich die wunderbaren Wanderwege (alle im Naturpark „Portofino“): Beispielsweise: Von Portofino nach San Fruttuoso, von dort mit dem Schiff zurück. Es wird als leicht beschrieben.Auch sehr gelobt ist die Tour von der anderen Seite her: von Camogli (,was gleich zur Sprache kommt,) nach Fruttuoso. Dieser Weg ist vom Ausgangspunkt her  wegen seiner Bahnanbindung ideal . Die Strecke ist nicht so waldig, daher genießt man uneingeschränkte Blick-Freiheit, aber für den Hochsommer wird es sehr heiß.

Abb. 46: Camogli,
die alte Seerepublik,
bei Nacht

Also Camogli ist ein Phänomen. Es ist sehr amüsant, falls man sich nicht in den Kopf setzt, mit dem Auto hineinzufahren und/oder dort zu übernachten.