Der „Ponte Diavolo“ führt auf das auf einem Fels liegende Cividale.

Abb.1: Der Ort Brunnen liegt so
schön, weil man in
zwei Achsen des
südlichen Vierwaldstädter
-Sees hineinsieht

Nach Bellinzona steigt die Autobahn noch einmal gehörig an und führt in das Nachbartal, in dem sich der Luganer See breitmacht. Trotz des „feuchten“ Wetters entschließe ich mich nach Lugano hineinzufahren: mich erwarteten rosa blühende Bäume und die fantastische „Fin de siecle“ Strandpromenade. Toll.  Die Schweiz auf italienisch oder Italien ins Schweizerische übersetzt. Bei dieser Perfektion wird mir immer bewusst, dass sie nicht vom Himmel fällt sondern Mühen, Organisation und Finanzmitteln kostet.  

 

Abb.2: See von Lugano
bei Regen

Die tangentiale Autobahn um Milano herum ist nach wie vor eine Zumutung für einen ruhebedürftigen, nicht sehr temperamentvollen Menschen. In die Stadt hinein sollte man auch auf das Auto verzichten.

Colosseum in Rom von A. Buxbaum.

Abb.3: Der renovierte Dom
von Mailand

Weiter geht es schnurgerade durch die Poebene. Zweimal werden große Flussarme überquert (Ticino und Po). Der Weg führt aus der Lombardei durch Piemont nach Ligurien

Abb.4: Überquerung des
Apennin mit der Eisenbahn

Obwohl ich die kürzeste Verbindung von „zu Hause“ zum Mittelmeer gefahren bin, hat sich die Fahrt in die Länge gezogen. Alle 8 Tage wollte und könnte ich das nicht machen. Wegen Müdigkeit der Entschluss, „La Spezia“ auszulassen.