Kroatien (Europas Küste)

Slovenien bis Montenegro ,
Festland ab Triest

 

  

 

 1. Anreise über Österreich und Italien (Abb. 1 - 5)

2. Istrien - Slovenien - Kroatien (Abb. 6- 21)

3. Kvarner Bucht  (Abb. 22 - 34)

4.Nord- Dalmatien I (Abb. 23 - 52)  

5. Nord- Dalmatien II (Abb 53 - 65)

6. Mittel- Dalmatien  (Abb. 66 - 79)

7. Süd-Dalmatien (Abb. 80 - 93)

8.Montenegro und Heimfahrt (Abb. 94 - 95)

 

Auf dieser Internet-Seite berichtete ich bereits über die griechische Küste.

Hier folgen die Aufzeichnungen einer Fahrt, die die erste fortsetzt. Meine Reise beschränkte ich auf die Küste des Festlands ohne die Inseln. Die ganze europäische Mittelmeerküste wollte ich auf diese Weise erkunden. Diese Beschränkung ist nirgendwo  so „hart“ wie in Kroatien, denn gerade hier sind die Inseln besonders zahlreich und schön.

 

Geschichte - sehr kurz gefasst:

 

Das Land der Illyrer wurde nicht sonderlich früh, sondern erst 200 bis 100 v. Chr. eine römische Provinz.

In der Antike sprach man von Illyrien.

Nach dem Ende Westroms gehörte dieses schöne Land erstaunlicherweise nicht zu West-Rom, sondern zu Byzanz. Hier liegt die Wurzel späterer Zerwürfnisse: Im ehemals byzantinischen Teil leben Serben mit orthodoxer Religion. Kroaten sind römisch katholisch. Dazu kommen Muslime, wie wir noch weiter unten sehen.

 

Ein kroatischer Staat war ab 1100 n. Chr. für 800 Jahre insofern  mit Ungarn verbunden war, als er den gleichen König hatte (Personalunion).

Zwischenrein hat die Republik Venedig die Küstenregion erobert. Im Land weitete das Haus Habsburg seine Macht aus.

Aber auch die Türken schätzten diesen reizvollen Landstrich; 1458 hatten sie Konstantinopel erobert und sich in der Folge auf dem Balkan festgesetzt.

Die konkurrierenden Interessen der Republik Venedig und des Habsburger Hauses wurden erst durch Napoleon entschieden: Die Auflösung der Rep. Venedig stärkte den Einfluss Österreichs.

 

1918 wurde Italien als Siegermacht im 1. Weltkrieg unter anderem mit Istrien entschädigt. Der Rest des kroatischen Stammlandes  gründete zusammen mit Serben und Slowenen ein Königreich Jugoslawien. Es gab von  1918 bis 1941 einen gemeinsamen Staat, der weite Teile des großen Balkans umfasste.

 

Im 2. Weltkrieg usurpierten die Faschisten in Kroatien die Macht; dieses Regime besaß die Unterstützung der Achsenmächten und auch des Papstes.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Länder des Balkans zur Volksrepublik Jugoslawien vereinigt; ihr „Motor“, Tito, starb 1980. 1990  trennten sich  Kroaten und Slowenen aus der Förderation, es kam zu den schrecklichen Ereignissen, an die wir uns erinnern: Eroberung, Massenflucht und Mord. 1995 gelang die Rückeroberung des kroatischen Staatsgebietes. Schließlich erfolgte die Anerkennung der Staatsgrenzen Sloweniens und Kroatiens im Dayton Friedensabkommen.

 

Es ist vernünftig, sich in die Sprache zu vertiefen. Hier kann ich das nicht leisten, aber der „Langenscheidt: Sprachführer Kroatisch“ wird empfohlen.

Am ersten Tag unterliegt man 2 Missverständnissen:

1. Alles spricht sich "sch", jedes š  jedes ž.

Dann stellt sich heraus, das stimmt ein bißchen, ist aber irgendwo auch falsch:

š =  sch; aber ž = stimmhaftes sch ž wie zurnal die Zeitschrift.

2. Alles spricht sich tsch, jedes c (mit dem umgedrehte Circumflex), ć  und auch dž

Stimmt auch nicht: das erste wird zu einem hartes t hartes sch,

ć    ist  ein hartes t weiches ch und

dž      ist ein weiches d weiches sch wie in džungla der Dschungel.

Kri mit Akzent spricht sich Krisch.